Als Wood-and-Canvas Canoes werden Kanus bezeichnet, die aus Holzspanten und Planken gebaut werden. (Wood) Um die Boote abzudichten wird eine Bespannung aus Segeltuch vorgenommen. (Canvas) Die Bespannung wird mit einem Filler, zu vergleichen mit flüssigem Fensterkitt, imprägniert.
Diese Art von Booten ersetzten gegen Ende des 19. Jahrhundert die indianischen Birkenrindenkanus.

In diesem Blog wird über Fahrten mit Wood Canvas Canvas berichtet, aber nicht ausschließlich. Teilweise finden sich auch Themen zu Reparaturarbeiten, aber auch Berichte über Fahrten mit Kanus im Allgemeinen. Im Blog-Achiv kann zurück geblättert werden. In den Themen kann nach Labels sortiert werden. Der Rest sollte sich eigentlich selbst erklären.

Ich schreibe hier mittlerweile nur noch sporadisch, bzw. ich verlinke meist zu meinem Blog auf wood-and-canvas.de
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Donnerstag, 6. März 2014

Pegelbeobachtungen

Der Pegel des Neckars singt immer weiter. Und seit das Kraftwerk seinen Betrieb wieder aufgenommen hat, läuft das wenige Wasser natürlich durch die Turbinen und nicht durch den Restneckar. Ich bin heute gegen vier Uhr zum Bootshaus geradelt, habe mein großes Boot aus dem Bootshaus gezogen und mich per Polingstange auf den Weg hinauf zum Blockwurf gemacht.... weiter

Sonntag, 14. Juli 2013

Hochrhein

Gestern war ich seit langem mal wieder mit Leonhard zusammen in einem Boot unterwegs.
Für die Vereinsfahrt des Kanu-Club Konstanz, deren Leitung ich auch übernommen hatte, hatten wir uns für Leonhards Wood-and-Canvas Prospector entschieden. Meinen Kunststoff-Prospektor hatte ich auch mit dabei, aber diesen hatte ich an Hannah und Jan von den Tübinger Paddelfreunden ausgeliehen.

Mehr zu lesen gibt es hier.


Sonntag, 3. März 2013

Frühlingsgefühl

 

Nach dem Wetter grau in grau die letzten Tage traf mich der Sonnenschein heute wie ein Donnerschlag! Ich bin am frühen Nachmittag ans Bootshaus gefahren und habe mich auf den Weg hinab in die Stadt gemacht.
Am Donnerstag hatte das Stadtwehr wohl einen Defekt und musste geöffnet werden. Axel hat davon ein paar Bilder gepostet.
Ich bin ganz furchtlos auf die Brücke zu gefahren und wollte mich mutig die Stromschnellen, die entstanden waren hinunter wagen, aber ich kam zu spät. Alles wieder wie gehabt, der Wasserstand war kaum geringer als normal.

Die hätten das Wehr ja wirklich noch bis Sonntag offen lassen können. Na ja ich bin ja selbst schuld, ich hätte ja auch beim schlechten Wetter paddeln gehen können.

Etwas enttäuscht paddelte ich weiter bis zum Stadtwehr, kabbelte mich etwas mit einem Schwan herum, der vor lauter Frühling am Durchdrehen war und mich für Konkurrenz hielt. Dann wieder zurück, stromaufwärts, diesmal auf der anderen Seite der Neckarinsel entlang. Die Insel war bevölkert von Spaziergänger, die alle wie ich die Sonnenstrahlen genossen. Dann noch ein kurzes Gespräch mit zwei Kanuten die zu Fuss unterwegs waren und von mir Auskünfte über die Befahrbarkeit des Neckars erfragten. Als ich zurück am Bootshaus war hatte ich noch keine Lust aus zu steigen und paddelte weiter Richtung Kraftwerkskanal. Schräg gegenüber von der Ausstiegstelle waren Bautätigkeiten verrichtet worden. Im Abstand von ca. 30 m sind zwei Buhnen eingebaut worden.

Schön, zwei neue Kehrwässer in kurzer Entfernung zum Bootshaus. Am Kraftwerkskanal traf ich dann Clemens. Wir unterhielten uns ein Wenig, doch ich machte mich bald auf den Rückweg. Auf dem kurzen Stück zum Bootshaus traf ich zuerst noch Axel, mit dem ich schon kurz zu vor per Email Kontakt hatte und dann noch René, seltsam, nur Kanadierfahrer unterwegs. Auf dem Heimweg begleitete mich dann Anke, die gerade von einem riesen Spaziergang zurück kam und mich am Bootshaus abholte. Ein herrlicher Tag!

Montag, 18. Februar 2013

Große Lauter

Gestern ging es nun endlich auf die Große Lauter. Die Wetteraussichten versprachen grau in grau, was sie auch hielten. Die Große Lauter ist ein kleiner, flott fließender Bach durch Feld und Wiesen, von denen wir wegen des Schnees nicht zusehen bekamen. Die Straße die den Bach begleitet ist nicht störend, zumindest war das gestern so. Gelegentlich mussten wir die Köpfe einziehen, der niedrigen Brücken wegen. Unsere Strecke, von Buttenhausen bis Indelhausen ist eigentlich kein Wildwasser, aber die engen teilweise 180° Kehren erfordern schon einigermaßen Fahrtechnik. Auch die Baumhindernisse und die Gebüsche am Rand erforderten Aufmerksamkeit. Stellenweise erinnerte mich die Große Lauter an die Lauchert, der Schwesterfluss in einem Nachbartal den ich Anfang der 90er hin und wieder befahren habe. Lorenz und ich hatten uns für eine Fahrt im Prospector entschieden und kamen überall gut durch. Sogar die etwas kniffligere Passage nach dem 2. Wehr, mit einer kleinen Stufe mit Rücklauf machte uns, ausser ein paar Liter Wasser im Boot keine nennenswerten Schwierigkeiten. Wir waren insgesamt 10 Paddler, 5 Solokanadier, 3 Kajaks und Lorenz und ich Tandem. Für die knapp 13 km brauchten wir mit Pause rund vier Stunden, da wir erst um 12 Uhr gestartet waren wurde es recht spät bis die Boote aufgeladen und wir umgezogen waren.



Noch mehr Bilder gibt es hier
Und einen weit aus detaillierteren Fahrtbericht gibt es bei Axels Paddelblog

Sonntag, 10. Februar 2013

Frühsport

Eigentlich wollten wir heute ursprünglich auf die große Lauter. Das haben wir auf Grund des Wasserstandes auf nächstes Wochenende vertagt.
Anstatt dessen planten wir diese Woche dann, den Neckar ab Rottweil zu befahren.
Wegen diverser Unpässlichkeiten der Protagonisten haben wir dies aber gestern auch abgesagt.
Da Lorenz einer der Unpässlichen war und ich keine Lust hatte alleine zu gehen, aber trotzdem auf Wasser wollte, lud ich Jolanda ein, etwas Frühsport mit mir zu treiben.

Der Neckar hatte einen guten Wasserstand und so fuhren wir vom Bootshaus aus nicht hinunter in die Stadt, sondern hinauf Richtung der rauen Rampe. 
Die Strömung war aber nicht so stark wie am 23.12.2012, als ich mit Lorenz zuletzt diese Tour machte und so kamen wir flott voran. 
Die raue Rampe lag im spätmorgendlichen Gegenlicht und lud förmlich dazu ein befahren zu werden. 

Es brauchte keine große Überredungskunst Jolanda davon zu überzeugen, dass das genau der richtige Moment war um zu fotografieren und so ließ ich sie samt Kniematten und Gerödel, mit Fotoapparat bewaffnet zurück und umtrug die Schwelle um oberhalb einzusetzen. 
Das Ergebnis ist diese kleine Serie.




Sonntag, 3. Februar 2013

Starzel mit Startschwierigkeiten

Der  Dauerregen die letzten beiden Tage hat die Bäche ordentlich voll gemacht. Axel hatte in weiser Voraussicht für heute auf die Starzel eingeladen. Eigentlich hätten wir im Prospector fahren können, aber Lorenz wollte gerne noch mal im Probe 14 paddeln, den wir schon auf der Erms gefahren hatten. Der sei cooler.
Nicht so cool war, dass wir dann unsere Schwimmwesten nicht aus dem Prospector genommen hatten und das erst merkten, als wir uns in Bieringen umzogen. Glücklicherweise merkten wir das während einer Unterhaltung mit einem Radfahrer, der zufällig gerade vorbei gekommen war und sich erkundigte was wir vorhatten.

Er wohnt in Bieringen, ist Paddler und hat uns ausgeholfen.
An dieser Stelle herzlichen Dank!
Nach dem wir alle umgezogen waren, deponierten wir die trockene Kleider bei uns im Auto. Das ließen wir in Bieringen stehen. Unseren Einsatzort Rangendingen erreichten wir innerhalb 20 Minuten.

Die Starzel ist ein kleiner Bach, nur bei ordentlich Hochwasser überhaupt befahrbar. Sie windet sich durch ein einsames Waldtal. Nur ein mal kreuzt eine Straße. Es gibt auch keinen Begleitweg, so dass man eigentlich ganz alleine unterwegs ist. Der Schwierigkeitsgad wird mit WW I-II angegeben. Sie ist nicht sonderlich verlockt, hat aber viele enge Kehren und mit Baumhindernissen ist zu rechen.

Wir waren zu neunt unterwegs, vier Kajakfahrer, drei Solokanadierfahrer und Lorenz und ich im Tandem. Auf der ersten Hälfte der Strecke hatte Lorenz sehr kalte Hände bekommen und als wir das erste mal wegen eine Baums aus dem Boot mussten war er ziemlich verzweifelt. Ich versuchte ihn dazu zu bringen sich zu bewegen. Aber wie das so ist, wenn Väter etwas sagen,  - das zählt nicht.
Clemens hingegen motivierte ratzfatz zu einem Wettrennen und als ich dann noch mit Schokolade ankam konnte er schon wieder lachen.

Wir hatten auf unserer ca. 12 km langen Strecke drei Wehre zu umtragen, eines oder zwei hätten wir evtl. befahren können, wir hatten aber keinerlei Risikobereitschaft verspürt. Nach dem 2. Wehr fanden wir nicht direkt einen Einstieg und liefen eine ganze Weile am Fluss entlang um eine geeignete Stelle zu finden, als René, der uns einwenig voraus war, zurückkam mit dem Meldung eines weiteren Baumhindernisses. Da hatte sich die Lauferei gelohnt und wir konnten uns das erneute Aus- und wieder Einsteigen sparen.


Mittlerweile war die Sonne etwas herausgekommen. Lorenz Stimmung war wieder ganz gut. Die Strecke war abwechslungsreich und spritzig, wir kamen gut zurecht. Bis auf die Hände hatten wir auch warm, steckten wir doch in unseren neuen Paddelhosen die gestern gerade noch rechtzeitig angekommen waren. Beim dritten Wehr gibt es eine Fischtreppe, die man das Boot ganz prima hinunter treideln kann. Eigentlich könnte man sie auch fahren, aber das Wasser war schon ein Stück gefallen und die Steine waren schon wieder sichtbar. Langsam kamen wir schon in den Bereich von Bieringen, unserem Zielort. Auf dem letzten Stück vor der Mündung in den Neckar, gibt die Starzel noch mal richtig Gas. Ein paar kleine Stufen und Schwälle. Dann die Mündung und gleich danach die Ausstiegstelle beim Parkplatz. Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt, umziehen, die Autos in Rangendingen holen. In der Zwischenzeit hat Lorenz die ausgeliehene Schwimmweste zurückgebracht. Dann nach Hause, zuvor noch die Boote ins Bootshaus gebracht.
Ach ja, das beste zum Schluss, Lorenz bekommt Paddelhandschuhe!

Die Fotos von uns hat Axel gemacht. Hier der Link zu seinem Paddelbolg

Samstag, 12. Januar 2013

Neckar bei Schnee

Heute hat es seit langem mal wieder geschneit. Wir wollten eigentlich die neue teilbare Polingstange ausprobieren, die ich letzte Woche Carl in Konstanz abgekauft hatte. Er gibt leider die Kanufahrerei fast ganz auf und trennt sich nach und nach von seiner Ausrüstung. Also haben wir uns Neckar abwärts auf den Weg gemacht zur Steinlachmündung. Leider hat das mit dem Poling nicht so geklappt, ich muss wahrscheinlich erst mal wieder alleine etwas üben gehen. Das zusätzliche Gewicht von Lorenz vorne im Boot hat mich etwas aus dem Konzept gebracht. Wir haben dann eine etwas größere Inselrunde gedreht, bis hinunter zum Stadtwehr und wieder zurück zum Bootshaus. Unterwegs haben wir noch die neue App zum Aufnehmen von Panoramas mit dem Handy ausprobiert.
Ziemlich coole Sache.


Sonntag, 6. Januar 2013

Eskimo-Reuss-Fahrt 2013

Wie immer am ersten Sonntag des Jahres lädt der Kanu-Club Tegelbach zur Eskimo-Reuss-Fahrt von Bremgarten nach Mellingen ein. Lorenz und ich waren im Juni, unserem kleinen Wood-Canvas Boot unterwegs. Der Einstieg erfolgte diesmal nicht wie sonst üblich am Waffenplatz in Bremgarten sondern ca. einen Kilometer unterhalb der Reusswelle auf der Linken Flussseite. Dies nicht deswegen um die oft etwas haarige Situation nach der Welle, wenn rechter und linker Arm der Reuss sich vereinen und einzelne Kanuten dies als Aufforderung zu einer Schwimmeinlage nehmen, zu umgehen. Nein es hatte rein organisatorische bzw. bürokratische Gründe. Nun gut dann war die Strecke etwas kürzer und es gab keine Schwimmeinlagen. Mit rund 7°C war es recht mild und so trauten sich immerhin 71 Kanuten auf die Strecke. Die Sandbank bei der Pausestation war fast komplett aus dem Wasser, ob wohl mir der Wasserstand gar nicht so niedrig vorkam.

Nach der Pause ging es durchs Gnadental, Leonhard und Juris, der zwar auf Flachwasser sehr versiert, aber auf Fliesswasser das erste mal im Kanadier saß, schlugen sich wacker.
Nach dem Gnadental kühlte uns der aufgekommene Wind rasch aus und Lorenz und ich waren froh als wir Mellingen erreichten.

Dienstag, 1. Januar 2013

Anpaddeln in Tübingen

Gegen 14.00 Uhr trafen wir uns am Bootshaus der Paddelfreunde um die Kanusaison zu eröffnen, nach dem wir sie gestern auf der Erms würdig beendet hatten. 10 Kanuten in fünf Tandem-Kanadier machten sich trotz leichten Hochwassers auf den Weg, Neckar abwärts zur Steinlachmündung. Sicherheitshalber hatten alle einen Bootswagen mitgenommen, falls die Strömung den Rückweg zu sehr erschweren sollte.
An der Steinlachmündung gab es Kaffee, Tee und Plätzchen.
Die Bootswägen für den Rückweg brauchten wir nicht, alle sind tapfer gegen die Strömung zurück zum Bootshaus gepaddelt. Ein guter Start in Jahr 2013

Montag, 31. Dezember 2012

Silvester-Tour

Heute ging es zum Jahresabschluss auf die Erms. Unsere Strecke führte von Metzingen nach Neckartenzlingen. Eigentlich wollten wir auf die Starzel, aber die hatte zu wenig Wasser. Wir waren zwei Kajakfahrer und 5 Kanadierpaddler.
Ich fuhr mit Lorenz zusammen im Probe 14, also wieder ein Wildwasserkanu und kein Wood-and-Canvas Boot. Aber für nächsten Sonntag auf der Reuss haben wir fest vor wieder mal mit einem Holzboot unterwegs zu sein.

Hier ein paar Bilder von heute. Die untere Serie zeigt uns beim Befahren des zweiten Wehres. (Vielen Dank an Axel für die Bilder) Das erste des Tages war unfahrbar, das zweite befanden wir nach genauem Ansehen für fahrbar.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Nix für Wood-Canvas Boote ...

ist die heutige Fahrt auf der Eyach gewesen und auch der neue Prospector wurde heute geschont.
Auf Axels Empfehlung hin hatte ich mir für den heutigen zweiten Weihnachtsfeiertag den Probe 12, ein Vereinsboot der Tübinger Paddelfreunde ausgeliehen. Nach dem Einstieg in Balingen ging es ganz munter dahin, als auf einem Weg neben dem Bach plötzlich ein Polizeiauto an uns vorbei fuhr. Ich sagte noch zu Axel, der ist hoffentlich nicht wegen uns hier. Kurz darauf stoppte das Polizeiauto. Der Polizist stieg aus und kam ans Ufer und packte einen Fotoapparat aus. Als wir auf seiner Höhe waren riefen wir: "Wir tun hoffentlich nichts Verbotenes!" Er sagte: "Nein, kein Problem ich will nur für meine Kollegen dokumentieren wie man einen Weihnachtsfeiertag verbringen kann."

Kurz darauf erreichten wir eine Fischtreppe, die wir zuerst besichtigen wollten. Ich beschloss für mich sie nicht zu fahren, ich hatte mich noch nicht an das Boot gewöhnt und mich noch nicht "eingekippelt".

Dafür fuhren Axel im Kanadier, Mac und Michael in ihren Kajaks gleich zwei mal. Auch diese Aktion wurde polizeilich überwacht und dokumentiert.

Das folgende Stück war mit weniger Gefälle und ich konnte mich langsam mit dem Boot anfreunden.

Das Boot hat einen flachen Rundboden und fühlt sich im ersten Moment etwas kippelig an, da ich aber Boote mit runden Böden sehr mag, kam ich mehr und mehr zurecht.

Mit dem Beginn der Waldschlucht nahm das Gefälle zu und die Durchfahrten wurden verblockter. An einer sonnigen Wiese machten wir eine kleine Pause und umtrugen dadurch auch gleich noch einen Baum, der quer über den Bach hing.

Er war aber das einzige Baumhindernis, den wir nicht unterfahren konnten. Am Ende der Waldschlucht war noch das unfahrbare Wehr zu umtragen. Danach kamen noch ein paar kleinere Schwälle und Owingen war bald erreicht. Ein paar Spaziergänger machten sich noch über uns lustig, als wir nur mit Unterwäsche bekleidet vor der kleinen Kapelle an der Ausstiegstelle rumstanden. Wir waren jedoch schnell umgezogen, die Boote verladen und schon ging es nach Hause.

Samstag, 22. Dezember 2012

Gegen den Strom

Heute sind wir bei leichtem Hochwasser vom Bootshaus der Paddelfreunde aus den Neckar hinauf bis zum oberen Blockwurf gepaddelt. Es war ein ganzes Stück Arbeit, jedoch schafften wir es mit Hilfe einiger Kehrwässer. Den unteren Blockwurf haben wir umtragen um in dann später hinab fahren zu können. Die Strömung beim oberen Blockwurf war so heftig, dass wir fast nicht bis hin gekommen wären. Wir nutzten die Strömung aus um etwas Kehrwasserfahren zu üben. Der Weg zurück war schneller als der Hinweg, der Schwall beim unteren Blockwurf war natürlich das Highlight. Wir nahmen noch ein paar Kehrwässer mit und waren trotzdem viel zu schnell wieder am Bootshaus. Für die nächsten Tage gibt es ja Unwetterwarnungen, vermutlich werden wir diese Tour nicht so schnell wiederholen können.




Freitag, 19. Oktober 2012

Lampionfahrt

Heute war die Lampionfahrt der Tübinger Paddelfreunde.

Gegen 18.00 Uhr fuhr ich mit Lorenz zum Bootshaus und wir takelten unseren Prospector auf.
Mittels Tarpstange, einem Saugnapf, einem kleinen Alurohr, etwas Reepschnur und einem Gummiband  erstellten wir eine Art Gaffelmast, an die wir unsere Lampions hängten.
Um 19.00 Uhr starteten wir zusammen mit vielen anderen Paddelfreunden hinunter in die Stadt, eine Inselrund und wieder zurück.
Am Bootshaus wurde dann noch gegrillt, aber da wir morgen früh rauswollten, blieben wir nicht all zu lange.




Sonntag, 14. Oktober 2012

Jungfernfahrt

Anbetracht der etwas steinigen Bäche in unseren neuen Heimat und aus Mittleid mit unseren beiden Holzbooten habe ich gestern einen Canadier aus Royalex erstanden.
Ja, ich habe ein Plasteboot gekauft!

Wie kann er nur, werden jetzt viele denken, aber immerhin ist es ein Prospector, eines meiner Lieblingsboote.
Ich hoffe ich werde mit dem Boot Gelegenheit haben mit Lorenz zusammen unsere Fähigkeiten auf bewegterem Wasser zu verfeinern, um dann irgendwann auf einen Wood-and-Canvas Prospector umzusteigen.

Heute war Jungfernfahrt.

Freitag, 12. Oktober 2012

Abendrunde

Heute hat es endlich mal gereicht, eine kleine Runde mit dem frisch renovierten Boot zu drehen.
Es war zwar schon fast dunkel, darum gibt es auch kein Foto.

Sonntag, 23. September 2012

Sicherheitstreffen

Die erste Veranstaltung im "neuen Verein" seid wir von Konstanz nach Tübingen gezogen sind.
Vielen Dank Axel fürs organisieren.
Dass wir meinen Dicken Kahn (September) "geflippt" bekommen haben hat mich beeindruckt.

Sicherheitstreffen

Freitag, 31. August 2012

Nass bis auf die Haut

Nach dem der Regen dann in Steckborn irgendwann aufgehört hatte, sah es am nächsten Morgen gar nicht so schlecht aus ...
Jedoch nach einer Stunde begann ein regelrechtes Unwetter. Zum Teil hatten wir Schwierigkeiten gegen den Wind anzukommen und suchten Schutz unter Land.




In Stein am Rhein war es dann beschlossene Sache, wir brechen ab und lassen uns in Schaffhausen abholen. Schade für die kommenden zwei Tage ist Wetterbesserung angesagt, aber wir sind zu kalt und nass geworden.

Freitag, 24. August 2012

Krems - Tulln



Der folgende Tag, der 24. August sollte der letzte unserer Fahrt sein. Ein Wehr hatten wir zu überwinden. Das Kraftwerk Altenwörth, wieder eines mit einer zweistufigen Umsetzanlage. Wir hatten Rückenwind, aber diesmal wollte es mit dem Segeln nicht so recht klappen. Also ließen wir uns einfach etwas schieben und suchten so oft wie möglich den Schatten unter den Bäumen am Ufer. Gegen frühen Nachmittag erreichten wir Tulln. Von weitem erkannten wir ein Riesenrad und auf der Donaubühne spielte sich eine Band ein. Ich sagte zu Lorenz, was gibt den das? Er sagte: „Ist doch klar, das ist für unseren Empfang“

Donnerstag, 23. August 2012

Emmersdorf - Krems



Der nächste Tag war der zweite der beiden Tage ohne Umtragen. Noch dazu fuhren wir durch die Wachau, 33 Kilometer mit guter Strömung. Wir ließen uns viel treiben und schauten uns die herrliche Landschaft, die vielen Ruinen, Kirchen und Burgen an, die dort in sehr großer Dichte vorhanden sind. Wir stelleten auch anhand der Kilometrierung am Ufer und der Stoppuhr diverse Messungen und Berechnungen unserer Reisegeschwindigkeit an.


Mittwoch, 22. August 2012

Grein - Emmersdorf



Am Tag darauf waren wir wieder sehr früh auf den Beinen. Das Boot lag schon im Wasser und ich war gerade dabei den Bootswagen darunter weg zu ziehen, als Lorenz testete ob die Rampe nicht zu glitschig sei um gut ins Boot zukommen. Das Experiment endete damit, dass er sich umziehen musste.
Unser Zeitvorsprung war dahin, aber unsere heutige Strecke sollte auch nicht zu lange sein.