Als Wood-and-Canvas Canoes werden Kanus bezeichnet, die aus Holzspanten und Planken gebaut werden. (Wood) Um die Boote abzudichten wird eine Bespannung aus Segeltuch vorgenommen. (Canvas) Die Bespannung wird mit einem Filler, zu vergleichen mit flüssigem Fensterkitt, imprägniert.
Diese Art von Booten ersetzten gegen Ende des 19. Jahrhundert die indianischen Birkenrindenkanus.

In diesem Blog wird über Fahrten mit Wood Canvas Canvas berichtet, aber nicht ausschließlich. Teilweise finden sich auch Themen zu Reparaturarbeiten, aber auch Berichte über Fahrten mit Kanus im Allgemeinen. Im Blog-Achiv kann zurück geblättert werden. In den Themen kann nach Labels sortiert werden. Der Rest sollte sich eigentlich selbst erklären.

Ich schreibe hier mittlerweile nur noch sporadisch, bzw. ich verlinke meist zu meinem Blog auf wood-and-canvas.de

Mittwoch, 1. Januar 2014

Neujahr


Bei ähnlich prächtigem Wetter wie gestern, allerdings leider mit etwas kühlem Wind, trafen wir uns heute am Bootshaus um das Paddeljahr 2014 zu eröffnen. Wir fuhren hinunter zur Mündung der Steinlach in den Neckar, um dort die von den Feiertagen übrig gebliebenen Plätzchen zu essen.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Sylvester


Als würdigen Jahresabschluss machten wir heute eine Fahrt von Oferdingen nach Mittelstadt auf dem Neckar. Bei Bilderbuchwetter trafen wir uns um 10.30 Uhr am Bootshaus. Ich hatte den Gerrish bereits auf dem Dach und lud noch das Boot von Roland und Julia mit auf. Die Anfahrt war kurz, die Strecke zur Ausstiegstelle noch kürzer. Knapp vier Kilometer lang war unsere geplante Strecke. So waren wir auch ganz fix wieder zurück vom Autos versetzten und kamen schnell aufs Wasser. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich, dank des guten Wasserstandes gab es auch das ein oder andere Kehrwasser, welche auch fleißig angefahren wurden. In einer langgezogenen Kurve liegt ein großer Stein, eigentlich ein Fels. Er war ordentlich angespült und dahinter war ein sattes Kehrwasser, was aber sehr pulsierte. Auch hier wurden einige Manöver gefahren. Der Stein hat den Namen "liegender Gaul", ich habe nicht versucht ihn zu reiten.
In einer weiteren Kurve lag eine Wiese, die sich zum Pausieren anbot. Axel hatte den Künzi und die Kaffeekanne dabei, ich die Fire-Box und so gab es bald frischgebrühten Kaffee und diverse Sachen vom Rost, unter anderem gegrillte Maultaschen. Es wurde ausgiebig geplaudert, gevespert und rumgealbert.
Ein würdiger Jahresausklang. Unser Ziel das Wehr in Mittelstadt war dann schnell erreicht, so schnell hätte es gar nicht sein müssen.
Klemens verlängerte die Strecke noch etwas, in dem er das Wehr hinunter fuhr.







Von Axel gibt es auch einen ausführlicheren Bericht und auch einen Jahresrückblick auf seinem Paddelblog.

Samstag, 14. Dezember 2013

Heiße Herzen Fahrt


Heute nahmen wir an der Heißen Herzen Fahrt des Kanu-Clubs Schloß Kaltenstein aus Vaihingen teil. Die Fahrt führt eigentlich nur von Roßwang nach Vaihingen, also 4 Kilometer.
Jedoch sind die Teilnehmer in der Regel verkleidet. Am Ende der Fahrt werden die Kostüme prämiert und ein Lied das von Heißen Herzen handelt wir in endloser Wiederholung abgespielt. Dazu werden warme Getränke, mit und ohne Alkohol angeboten und konsumiert. Wegen eine solchen Veranstaltung nehmen wir ja eigentlich nicht den recht langen Weg in Kauf. Deshalb setzten wir wie schon am 20. Oktober in Mühlacker ein. Auch diesmal regnete es, nicht so heftig, dafür aber länger und auch während der Pause. Diese verbrachten wir grillend unter dem Dachüberstand der Schutzhütte bei der Grillstelle auf dem Bromberg. Diesen mussten wir wieder überwinden, da der Wasserstand für die Befahrung der Mühlhausener Schleife nicht reichte. Wir waren nur fünf Personen, daher war das Feuer nicht besonders groß. Ausserdem war es in der Feuerbox und in Axels Künzi gut aufgehoben. Nach den Würstchen gab es frisch gebrühten Kaffe aus Axels Kaffeebereiter.
Beim nächsten Wehr, das wir zu überwinden hatten, trafen wir auf die rund 70 Personen starke Gruppe, die verkleidet mit dekorierten Booten gerade dabei waren einzusetzen. Wir warteten brav den Start ab, setzten uns aber bald an die Spitze und zogen dem Tross stetig davon. Wir wollten aber nicht ungesellig sein und liessen uns ganz nach hinten durchreichen, jedoch als wir wieder anfingen zu paddeln, waren wir bald wieder voraus. Vielleicht waren wir zu schwungvoll. So ging es nicht lange und wir erreichten, nach der Umtragung eines weiteren Wehrs Vaihingen.
Nach dem wir uns umgezogen und ein Bisschen warme Getränke konsumiert hatten wartete ich bei den Booten, während die anderen die Autos aus Mühlacker holten. Schnell die Boote verladen und am frühen Abend setzte mich Axel direkt vor der Haustüre ab, dafür vielen Dank.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Sonntag, 17. November 2013

Flussfahrt mit Kürbis

Heute sind wir einen Abschnitt auf dem Neckar gefahren, den ich noch nicht kannte.
Ein relativ kurzes Stück, von Wendlingen bis Plochingen. Der Wasserstand war üppig, die Schwälle spritzig. Leider hatten wir ziemlichen Hochnebel, es wurde eigentlich den ganzen Tag nicht richtig hell. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Wir fuhren fleissig jedes gebotene Kehrwasser an und nutzten viele der stehenden Wellen zum Surfen, mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. In einem Kehrwasser fand ich einen ca. 10 kg schweren Laternenkürbis, den wohl das letzte Hochwasser irgendwo mitgenommen hatte. Ich packte ihn gleich ein, wozu hat man denn einen Kanadier. Das gekullere, jedes mal, wenn ich in ein Kehrwasser fuhr ging mir dann aber irgendwann auf den Wecker und ich warf den Kürbis über Bord. Ich bugsierte ihn noch ein wenig neben mir her, verlor dann aber das Interesse. Stefan hatte augenscheinlich nur darauf gewartet, denn kaum das ich von dem Kürbis abließ, packte er ihn in sein Boot. Er hat ja auch einen Kanadier. Er hat ihn mit nach Hause genommen und wird vermutlich eine Kürbislaterne daraus machen, das ist nur konsequent, denn schliesslich ist es ja ein Laternenkürbis.


Freitag, 25. Oktober 2013

Nasse Hose

Ich habe es schon wieder gemacht. 
Im heutigen Freitagstraining bin ich mit Axel hinauf zum Blockwurf gefahren. Da am Kraftwerk wohl immer noch gearbeitet wird, läuft alles Wasser im ursprünglichen Flusslauf. Das bedeutet, dass auch bei einem etwas niedrigeren Pegel immer noch genug Wasser auf dem Blockwurf ist um ihn zu befahren. Zu erst surfte ich ein Wenig in der Welle unterhalb der zweiten Stufe herum. Dann kam ich auf die Idee das Boot hinauf zu tragen und den Schwall runter zu fahren. 
Axel, der im Laminat-Boot unterwegs war bot sich an das Ganze zu dokumentieren

Also gesagt, getan. Ausgestiegen, Paddel im Boot verstaut, Boot auf die Schultern und hochgetragen. Der Einstieg, kein Problem, ein Bisschen feuchte Wiese, Brennnesseln und Matsch. Ein Bein am Ufer, eines im Boot. Klassisch, das Boot legt ab, das zweite Bein immer noch am Ufer. Die Distanz wird zu groß, ein Bein im Boot, das andere bis zur Hüfte im Wasser. Idiot, die Stiefel hätte ich auch zu Hause lassen können bei so einer Aktion. Die Rettung, ein beherzter Griff in die Brennnesseln, hochgedrückt und rein ins Boot. 

Super, fast kein Wasser im Boot, dafür im Stiefel. 

Dann Einschlingen und der kurze Ritt den Schwall hinunter. Prima, kein Wasser übergenommen, nass bin ich trotzdem.


 
Matthias im Prospector from Toolboxafloat on Vimeo.

Es gibt kein schlechtes Wetter


Eigentlich war für die Fahrt ja schönstes Herbstwetter geplant. Als wir am Morgen in Tübingen am Bootshaus losfuhren sah es auch eigentlich ganz vielversprechend aus. Je näher wir jedoch unserem Einsatzpunkt an der Enz kamen, desto mehr regnete es. Also angesagt war das schon, Nieselregen hatte es geheißen. Nieselregen ist doof, das wollen wir nicht, hatte Rolf noch auf der Hinfahrt im Auto zu mir gesagt. Es war dann ja auch kein Nieselregen..... Weiter lesen

Dienstag, 1. Oktober 2013

Anpaddeln

Heute ist der 1. Oktober. Da am 30.September die offizielle Kanusaison zu Ende geht, war also heute Anpaddeln. Weiter ....