Eigentlich war für die Fahrt ja schönstes Herbstwetter geplant. Als wir am Morgen in Tübingen am Bootshaus losfuhren sah es auch eigentlich ganz vielversprechend aus. Je näher wir jedoch unserem Einsatzpunkt an der Enz kamen, desto mehr regnete es. Also angesagt war das schon, Nieselregen hatte es geheißen. Nieselregen ist doof, das wollen wir nicht, hatte Rolf noch auf der Hinfahrt im Auto zu mir gesagt. Es war dann ja auch kein Nieselregen..... Weiter lesen
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Als Wood-and-Canvas Canoes werden Kanus bezeichnet, die aus Holzspanten und Planken gebaut werden. (Wood) Um die Boote abzudichten wird eine Bespannung aus Segeltuch vorgenommen. (Canvas) Die Bespannung wird mit einem Filler, zu vergleichen mit flüssigem Fensterkitt, imprägniert.
Diese Art von Booten ersetzten gegen Ende des 19. Jahrhundert die indianischen Birkenrindenkanus.
In diesem Blog wird über Fahrten mit Wood Canvas Canvas berichtet, aber nicht ausschließlich. Teilweise finden sich auch Themen zu Reparaturarbeiten, aber auch Berichte über Fahrten mit Kanus im Allgemeinen. Im Blog-Achiv kann zurück geblättert werden. In den Themen kann nach Labels sortiert werden. Der Rest sollte sich eigentlich selbst erklären.
Ich schreibe hier mittlerweile nur noch sporadisch, bzw. ich verlinke meist zu meinem Blog auf wood-and-canvas.de
Freitag, 25. Oktober 2013
Dienstag, 1. Oktober 2013
Anpaddeln
Heute ist der 1. Oktober. Da am 30.September die offizielle Kanusaison zu Ende geht, war also heute Anpaddeln. Weiter ....
Sonntag, 29. September 2013
Flossbau
Als ich heute mit dem Rad zum Bootshaus fuhr, sah ich dass am linken Neckarufer, kurz unter dem Gelände der Paddelfreunde, Flossbauarbeiten im Gange waren. Ich hatte schon in der Zeitung von diese Aktion gelesen, es aber wieder vergessen gehabt. Das Floss hatte eine beachtliche Länge und als ich ein paar Minuten später im Boot daran entlang trieb, machte ich natürlich eifrig Fotos. Mehr....
Montag, 23. September 2013
2. Sicherheitstreffen in Tübingen
Wie schon im letzten Jahr hat Axel das Sicherheitstraining organisiert. Das Wetter war vorbildlich, die Zahl der Teilnehmer gestiegen, wie leider auch der Pegel des Neckars. Bereits am Freitag reisten die ersten Teilnehmer an. Axel hatte sein Zelt schon am Bootshaus stehen und ich habe aus ästhetischen Beweggründen mein Boot daneben gelegt, für ein Foto. Eigentlich hatte ich es nur aus dem Bootshaus geholt um die Auftriebskörper reinzubinden.Axel hatte wegen des hohen Neckarpegels, der allerdings schon gut am sinken war, das Programm etwas umgestellt. Die ursprünglich für Sonntag vorgesehenen Kenter- und Wiedereinstiegsübungen fanden nun am Samstag statt. Wir hatten die Hoffnung, dass der Wasserstand soweit sinken würde, dass wir unterhalb des kleinen Blockwurfes dann am Sonntag mit diversen Booten Verklemmunfälle simulieren könnten. Zuerst fanden aber ein Austausch zum Thema Rettungsmaterial und anschliessend Wurfsackübungen auf dem Bootshausgelände statt.
Nach einer gemütlichen Mittagspause paddelten wir dann gekleidet in Neopren oder Trockenanzüge hinunter in die Stadt. Angelockt vom schönen Wetter waren unzählige Stocherkähne auf dem Linken Arm des Neckars unterwegs und wir absolvierten einen regelrechten Slalom zwischen ihnen hindurch. Gegenüber der Steinlachmündung vor der Jugendherberge von Tübingen fanden dann unsere Kenterübungen statt. Es wurden verschiedene Techniken angewandt und ausprobiert um die Boote erstens wieder leer zu bekommen und zweitens wieder einzusteigen. Mit den Tandembooten klappte es zum Beispiel sehr gut via Capistrano Flip das Boot zu entleeren und dann der Wechselseitige Wiedereinstieg, wobei der Tandempartner natürlich durch entsprechende Gewichtsverlagerung dafür sorgen musste, dass das Boot nicht wieder umkippte.
Ich war im Soloboot unterwegs und versuchte ebenfalls das Boot zuerst mittels Capistrano Flipp zu entleeren, was mir jedoch nicht gelang. Ich versuchte es darauf per "Ausschütteln", also einer ruckartigen Bewegung des Bootes zu Seite hin, verursacht dadurch das ich rechtwinklig zum Boot schwamm und mit beiden Händen das Boot kräftig von mir weg stieß und gleichzeitig den mir zugewandten Süllrand nach unten drückte.Das Wasser schwappt auf diese Art auf der einen Seite aus dem Boot, durch die kräftige Seitwärtsbewegung und das leichte Aufkanten bekommt es etwas Auftrieb. Am Anfang geht das langsam und man hat erst ein mal das Gefühl es klappt nicht. Wenn man aber durchhält ist das Boot tatsächlich innerhalb 30 Sekunden leer. Den Wiedereinstieg alleine habe ich gar nicht erst probiert, da mich mein in Schweden verletzter Fuss immer noch beeinträchtigt. Ich ließ mir von Theo helfen der auf einer Seite einfach den Süllrand festhielt, während ich auf den anderen Seite ins Boot kletterte. Das mit dem Ausschütteln geht vermutlich nicht mit jeder Bootsform gleich gut, aber mein Gerrish scheint das schon geeignet zu sein. Mit einem Boot mit Tumblehome geht es vermutlich überhaupt nicht.
Nach dem dann alle Boote gewässert und wir gut gebadet waren machten wir uns gemeinsam auf den Weg zurück, gegen den Strom zum Bootshaus, um nach einer ausgedehnten Pause und nun wieder trocken, erneut in die Stadt hinunter zu paddeln, diesmal in den Biergarten.
Am Sonntag stand nach dem Frühstück erst mal wieder Technik auf dem Programm. Wolfgang, der als Baumpfleger arbeitet und daher sehr viel Ahnung von Seilen, Knoten, Karabiner und Rollen hat, hatte ein sehr ansehnliches Repertoire an Material dabei und stellte dies vor. Mich beeindruckte vor allem, der Karabiner mit der kleinen integrierten Rolle, da damit der Platzverbrauch der Sicherheitsausrüstung sehr reduziert werden kann. Wolfgang erläuterte auch noch ein mal den Aufbau des Flaschenzuges und zeigte Knoten wie Palsteg oder den Doppelten Spierenstich, für diejenigen die sie noch nicht kannten, oder vergessen hatten wie sie gehen.
Als dann die Sonne anfing uns zu wärmen machten wir uns auf den Weg zur Blockwurfschwelle um Schiffchenversenken zu spielen. Dies zeigte sich jedoch als recht schwierig da die Steine an denen die Boote verklemmen sollten teilweise zu stark überspült waren. Es klappte jedoch ein paar mal und wir versuchten auf unterschiedliche Heran-gehensweisen die Boote zu bergen. Es wurde auch gewatet, alleine und in Gruppen und auch die Wurfsäcke wurden benötigt, denn bei diesem Wasserstand zu Fuss den Fluss zu überqueren war doch schwieriger als erwartet. Es zeigte sich auch, dass das Wurfsackwerfen unter "Laborbedingungen" etwas anderes ist, als in freier Wildbahn.Allen waren sich einig, das muss mehr geübt werden.
Auf Axels Paddelblog gibt es natürlich auch einen Bericht, er war wie immer schneller als ich. :)
Mittwoch, 28. August 2013
Tagestour im Munkeland
Am südlichen Rand des Dalsland, Nord-östlich von Uddevalla liegt der Ort Munkedal.
Am Ortsausgang Richtung Ödeborg gibt es einen kleinen Kanuverleih, an einem recht überschaubar scheinendem See. Der kleine See ist über einen schluchtartigen Kanal mit einem Größeren verbunden, dieser über einen kleinen Fluss mit dem nächsten … Wie im Dalsland also üblich ein kleines Seensystem. Der Betreiber der Kanustation gab mir bereitwillig Auskunft über die Gewässer und auch die Übernachtungsplätze, obwohl ich ihm gleich gesagt hatte, ich plane eine Tagestour im eigenen Boot. Mehr noch sagte er ich solle ruhig an seinem Steg einsteigen. Das kam mir natürlich mit meinem lädierten Fussgelenk sehr entgegen.
Am Ortsausgang Richtung Ödeborg gibt es einen kleinen Kanuverleih, an einem recht überschaubar scheinendem See. Der kleine See ist über einen schluchtartigen Kanal mit einem Größeren verbunden, dieser über einen kleinen Fluss mit dem nächsten … Wie im Dalsland also üblich ein kleines Seensystem. Der Betreiber der Kanustation gab mir bereitwillig Auskunft über die Gewässer und auch die Übernachtungsplätze, obwohl ich ihm gleich gesagt hatte, ich plane eine Tagestour im eigenen Boot. Mehr noch sagte er ich solle ruhig an seinem Steg einsteigen. Das kam mir natürlich mit meinem lädierten Fussgelenk sehr entgegen.
Da wir uns nun auf dem etwas größeren See namens Viksjön befanden, hatten wir etwas mehr mit dem Wind zu kämpfen. Jedoch suchten wir uns eine günstige Route am nördlichen Ufer bis zur Mündung des kleinen Flüsschens über welches man den zweiten See, den Ellensjön erreichen könnte.
Kurz vor dem kleinen See an der die Kanuzentrale liegt, noch in der Schlucht unternahm Lorenz noch eine Kletterpartie auf den Felsen im Fluss. Wir drehten dann zum Abschluss noch mal eine Runde auf dem kleinen See bei der Kanuzentrale, so zusagen als Abschluss unserer Tour. Dazu fuhren wir gegen den Wind bis an das nördliche Ende und liessen uns dann vom Wind wieder nach Süden schieben. Am südlichen Ende angekommen bogen wir um eine kleine Landzunge und waren an unserem Start- und Zielpunkt angelangt. Wir waren gerade dabei das Boot leer zu räumen, als es der Kies auf dem Parkplatz knirschte und unser Abholservice eintraf. Das nennt man Timing, ein hoch auf die Zivilisation, mit all ihren Vor- und Nachteilen.
Sonntag, 25. August 2013
Schwedenurlaub
Eigentlich wollten wir auf unserer Schwedentour eine Mehrtagesfahrt im Dalsland unternehmen. Deswegen hatte ich auch das große Boot, den September aufgeladen. Aber es sollte anders kommen.
Am fünften Tag unserer Reise, auf einer Wanderung über die Schären in der Gegend um Loftahammar, verlor ich kurz die Wegweiser aus den Augen und wir kamen vom Weg ab.
Bei der Suche nach der Richtung, passte ich dann noch einen Augenblick nicht auf, trat in ein Loch und kam ins Straucheln.
Ergebnis war ein dick anschwellender Knöchel und ein sehr schmerzhafter Rückweg von anderthalb Stunden zum Parkplatz.
An eine Mehrtägige Paddeltour war natürlich nicht mehr zu denken. Zum Glück war nichts gerissen, und nach dem der Knöchel erst blau, grün und fast schwarz wurde schwoll er auch wieder ab.
Nach zwei Tagen saß ich das nächste mal im Boot. Aber nur für eine kurze Runde auf dem Roxensee, nördlich von Linnköpping, an dem wir zwischenzeitlich gelandet waren.
Am problematischsten war das Aufladen des Bootes auf das Dach, die 43 Kilogramm. erst auf die Schultern und dann von hinten aufs Auto geschoben waren die ersten Tage echt schwer zu meistern.
Da wir jedoch alle zwei Tage den Standort wechselten blieb ich jedoch im Training und es ging von mal zu mal besser. Im Dalsland gefiel es uns nicht besonders, woran es lag konnten wir eigentlich nicht recht sagen. Zum Teil sicher an den sehr viel größeren Campingplätzen, am schlechter gewordenen Wetter und an einer relativ großen Anzahl von Menschen. Wir fanden dann aber doch noch einen kleinen sehr idyllischen Platz an einem kleinen See. Einen nonprofit Organisation betrieb den Platz, der um einen Alten Bauernhof angesiedelt war.
Unsere Route führte uns dann über die Westküste, bei Uddevalla nach Alingas in der Nähe von Göteborg und dann zurück noch mal ganz in den Süden bei Höör und zum Abschluss noch nach Malmö.
Bis auf in Malmö bot sich immer die Gelegenheit kleinere oder größere Tagestouren auf einem oder mehreren kleineren Seen zu unternehmen.
Am fünften Tag unserer Reise, auf einer Wanderung über die Schären in der Gegend um Loftahammar, verlor ich kurz die Wegweiser aus den Augen und wir kamen vom Weg ab.
Bei der Suche nach der Richtung, passte ich dann noch einen Augenblick nicht auf, trat in ein Loch und kam ins Straucheln.
Ergebnis war ein dick anschwellender Knöchel und ein sehr schmerzhafter Rückweg von anderthalb Stunden zum Parkplatz.
An eine Mehrtägige Paddeltour war natürlich nicht mehr zu denken. Zum Glück war nichts gerissen, und nach dem der Knöchel erst blau, grün und fast schwarz wurde schwoll er auch wieder ab.
Nach zwei Tagen saß ich das nächste mal im Boot. Aber nur für eine kurze Runde auf dem Roxensee, nördlich von Linnköpping, an dem wir zwischenzeitlich gelandet waren.
Am problematischsten war das Aufladen des Bootes auf das Dach, die 43 Kilogramm. erst auf die Schultern und dann von hinten aufs Auto geschoben waren die ersten Tage echt schwer zu meistern.
Da wir jedoch alle zwei Tage den Standort wechselten blieb ich jedoch im Training und es ging von mal zu mal besser. Im Dalsland gefiel es uns nicht besonders, woran es lag konnten wir eigentlich nicht recht sagen. Zum Teil sicher an den sehr viel größeren Campingplätzen, am schlechter gewordenen Wetter und an einer relativ großen Anzahl von Menschen. Wir fanden dann aber doch noch einen kleinen sehr idyllischen Platz an einem kleinen See. Einen nonprofit Organisation betrieb den Platz, der um einen Alten Bauernhof angesiedelt war.
Unsere Route führte uns dann über die Westküste, bei Uddevalla nach Alingas in der Nähe von Göteborg und dann zurück noch mal ganz in den Süden bei Höör und zum Abschluss noch nach Malmö.
Bis auf in Malmö bot sich immer die Gelegenheit kleinere oder größere Tagestouren auf einem oder mehreren kleineren Seen zu unternehmen.
Sonntag, 14. Juli 2013
Hochrhein
Gestern war ich seit langem mal wieder mit Leonhard zusammen in einem Boot unterwegs.
Für die Vereinsfahrt des Kanu-Club Konstanz, deren Leitung ich auch übernommen hatte, hatten wir uns für Leonhards Wood-and-Canvas Prospector entschieden. Meinen Kunststoff-Prospektor hatte ich auch mit dabei, aber diesen hatte ich an Hannah und Jan von den Tübinger Paddelfreunden ausgeliehen.
Mehr zu lesen gibt es hier.
Für die Vereinsfahrt des Kanu-Club Konstanz, deren Leitung ich auch übernommen hatte, hatten wir uns für Leonhards Wood-and-Canvas Prospector entschieden. Meinen Kunststoff-Prospektor hatte ich auch mit dabei, aber diesen hatte ich an Hannah und Jan von den Tübinger Paddelfreunden ausgeliehen.
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