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Als Wood-and-Canvas Canoes werden Kanus bezeichnet, die aus Holzspanten und Planken gebaut werden. (Wood) Um die Boote abzudichten wird eine Bespannung aus Segeltuch vorgenommen. (Canvas) Die Bespannung wird mit einem Filler, zu vergleichen mit flüssigem Fensterkitt, imprägniert.
Diese Art von Booten ersetzten gegen Ende des 19. Jahrhundert die indianischen Birkenrindenkanus.
In diesem Blog wird über Fahrten mit Wood Canvas Canvas berichtet, aber nicht ausschließlich. Teilweise finden sich auch Themen zu Reparaturarbeiten, aber auch Berichte über Fahrten mit Kanus im Allgemeinen. Im Blog-Achiv kann zurück geblättert werden. In den Themen kann nach Labels sortiert werden. Der Rest sollte sich eigentlich selbst erklären.
Ich schreibe hier mittlerweile nur noch sporadisch, bzw. ich verlinke meist zu meinem Blog auf wood-and-canvas.de
Samstag, 22. Dezember 2012
Gegen den Strom
Sonntag, 25. November 2012
Eisfahrt 2012
Die Feuerstelle war noch heiß vom Vorabend und so brannte schnell wieder ein kleines Feuer zum Aufwärmen. Auch wenn das bei den herrschenden Temperaturen und angesichts des geheizten Clubraums eigentlich nicht zwingend notwendig gewesen wäre. Aber atmosphärisch ist so ein Lagerfeuer natürlich nie verkehrt.
Fast pünktlich, um kurz nach Halbelf erfolgte dann der gemeinsame Start der 43. Eisfahrt in Richtung Iznang. Ich schätzte die Teilnehmerzahl auf deutlich über 200, wieder ein mal eine Rekordbeteiligung.
Der alte Trick das Boot buglastiger zu trimmen, in dem ich einfach von meinem angestammten Platz im Heck auf eine Ducht direkt vor mir zu wechseln, erwies sich als hilfreich und so erreichten wir gegen 14.00 Uhr Iznang. Da wir das Boot noch zurück nach Konstanz bringen und dort das Zelt abbauen und einpacken mussten, machten wir uns bald auf den Rückweg.
Bei dem enormen Andrang wird es auch wahrscheinlich nicht weiter aufgefallen sein, dass wir uns verdrückt haben.
Samstag, 24. November 2012
Iznang - Konstanz

Bis wir dann das Auto abgestellt und allen Kram sortiert und ins Boot geladen hatten war es 14.00 Uhr. Eine gute Stunde später waren wir bereits an der Schiffslände der Reichenau. Der See war spiegelglatt was unser Tempo erklärte. Die Sicht war gut, der Himmel bewölkt und ab und zu blinkte die Sonne durch. Bei Triboltingen trafen wir Leonhard, der uns entgegen gepaddelt war. Gemeinsam fuhren wir dann bei einbrechender Dunkelheit Richtung Konstanz. Gegen 17.00 Uhr kamen wir an. Es herrschte reges Treiben, die Versammlung der Bodensee-Kanu-Rings war noch in Gange und einige Teilnehmer der Eisfahrt waren schon angereist.

Zum Abendessen gab es Risotto mit Ruccola vom Feuer.
Gegen 21.30 Uhr kam noch eine Gruppe Seekayaker an, sie hatten eine Nachtfahrt von Iznang nach Konstanz gemacht.
Um 22.00 Uhr lagen wir im Zelt, der Autolärm von auf der Brücke und das Gegröle von unter der Brücke ließ uns jedoch lange nicht schlafen.
Donnerstag, 1. November 2012
Allerheiligentour
In alter Tradition trafen wir uns an Allerheiligen am Kanu-Club in Konstanz. Gegen 10.00 Uhr waren wir bereits auf dem Wasser. Vorbei an Gottlieben und dem Biberaum. Der Biber oder vermutlich eher die Biber haben dort am Ufer unterhalb der Krüger-Werft ganze Arbeit geleistet. Einige der Weiden sind gefällt, andere haben deutliche Spuren. Die Stämme der Bäume die erhalten bleiben sollen wurden nun von der Gemeinde mit Maschendrahtzaun umwickelt.
Wir genossen die Ruhe auf dem See und ließen uns reichlich Zeit bis zu unserem Ziel, dem Fehrenhorn auf der Insel Reichenau.
Dort angekommen brauchten wir natürlich sofort eine Beschäftigung, also packten wir die Fire-Box aus und heizten ein. Lorenz hatte wieder ein mal Eier eingepackt und so gab es auch auf dieser Tour natürlich Spiegeleierbrot. Gegen Mittag frischte der Wind auf und wir nutzten die seltene Gelegenheit mit dem Wind zu paddeln als dagegen. Wir ließen uns mächtig Zeit und tingelten gemütlich erst hinüber nach Ermatingen und dann den Seerhein hinauf zurück nach Konstanz. Pünktlich mit unserem Eintreffen am Bootshaus legte der Wind dann richtig los und als Lorenz und ich auf dem Nachhauseweg noch mal einen Blick auf den Untersee werfen konnten Blinkten schon die Lichter der Sturmwarnung.Samstag, 20. Oktober 2012
Indian Summer am Schluchsee
Die Vereinsfahrt vom Kanu-Club Konstanz, der sich auch noch Freunde vom Schaffhausener Kanu-Club angeschlossen hatten, startete bei Seebrugg am südlichen Ende des Schluchsees. Um 10.00 waren wir auf dem Wasser. Wir fuhren erst am Westlichen Ufer entlang, da dort schon schön die Sonne hin schien. Das Östliche Ufer lag noch im Schatten. Dort würden wir heute Nachmittag unsere Umrundung abschliessen. Lorenz und ich waren die einzigen im Canadier, es waren noch drei Kajakzweier, eines davon ein Faltboot und sonst nur Kajakeiner dabei. Wir hielten aber gut mit, es war ja auch kein Rennen. Nach und Nach wurden die Jacken und Pullis ausgezogen und bald paddelten alle im T-Shirt.
Nachdem wir das nördliche Ende des Sees umrundet hatten suchten wir uns ein lauschiges Plätzchen um eine Rast einzulegen. Lorenz und ich luden erst einmal unseren Canadier aus und feuerten die Fire-Box ein. Zuerst gab es Spiegeleier aus der Pfanne, dann Folienkartoffeln und Würstchen vom Grill.
Die anderen waren mittlerweile weitergepaddelt, da sie nicht so viel zu Essen dabei hatten. Wir liessen uns aber nicht aus der Ruhe bringen und folgten ihnen in gebührendem Abstand.Auf der Höhe der Ausflugsgaststätte am anderen Seeufer querten die Vorauspaddelnden dann den See um dort einzukehren.
Wir kürzten ein bisschen ab und trafen sie am Ufer in einem Birkenwäldchen wieder. Nach einer erneuten Rast, dieses mal ohne viel Kocherei und einem Eis für Lorenz machten wir uns auf den Rückweg. Wir querten erneut den See und erreichten dann unserer Einstiegsstelle vom Morgen etwa gegen 16.00 Uhr. Nach dem alle Boote wieder verladen waren gab es noch Kaffee beim Kiosk des Strandes.
Freitag, 19. Oktober 2012
Lampionfahrt
Gegen 18.00 Uhr fuhr ich mit Lorenz zum Bootshaus und wir takelten unseren Prospector auf.
Mittels Tarpstange, einem Saugnapf, einem kleinen Alurohr, etwas Reepschnur und einem Gummiband erstellten wir eine Art Gaffelmast, an die wir unsere Lampions hängten.
Um 19.00 Uhr starteten wir zusammen mit vielen anderen Paddelfreunden hinunter in die Stadt, eine Inselrund und wieder zurück.
Am Bootshaus wurde dann noch gegrillt, aber da wir morgen früh rauswollten, blieben wir nicht all zu lange.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Kurzbesuch
Danach war ich mit Leonhard noch für eine kleine Runde Richtung Untersee verabredet.
Unterwegs schellt dann noch das Handy, Björn ist dran. Er vermutet mich in Tübingen und ist überrascht, dass ich im sage ich sei grade auf dem See, unterhalb der Schänzlebrücke. Ich vermute ihn in Oberstaufen, wo er wohnt. Er sagt aber: "ich bin gleich auf der Brücke".
Weiter den Seerhein hinunter, kurz hinter Gottlieben liegt ein umgestürzter Baum am Ufer, Moment mal, der ist gar nicht umgestürzt, der ist gefällt. Da war wieder mal der Biber am Werk.
Schnell noch ein Foto und dann zurück, gegen den Strom.
Der See ist erstaunlich voll für die Jahreszeit.
Naja, da fließt hoffentlich noch viel Wasser den Rhein runter. Zurück am Kanu-Club heißt es schnell das Boot aufräumen, kurz noch eine Verabredung mit Wolfgang, für Samstag am Schluchsee. Dann mit dem Auto durch die Stadt, Jolanda und Anke aufgabeln und schon sind wir wieder auf dem weg nach Tübingen.
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