Als Wood-and-Canvas Canoes werden Kanus bezeichnet, die aus Holzspanten und Planken gebaut werden. (Wood) Um die Boote abzudichten wird eine Bespannung aus Segeltuch vorgenommen. (Canvas) Die Bespannung wird mit einem Filler, zu vergleichen mit flüssigem Fensterkitt, imprägniert.
Diese Art von Booten ersetzten gegen Ende des 19. Jahrhundert die indianischen Birkenrindenkanus.

In diesem Blog wird über Fahrten mit Wood Canvas Canvas berichtet, aber nicht ausschließlich. Teilweise finden sich auch Themen zu Reparaturarbeiten, aber auch Berichte über Fahrten mit Kanus im Allgemeinen. Im Blog-Achiv kann zurück geblättert werden. In den Themen kann nach Labels sortiert werden. Der Rest sollte sich eigentlich selbst erklären.

Ich schreibe hier mittlerweile nur noch sporadisch, bzw. ich verlinke meist zu meinem Blog auf wood-and-canvas.de

Montag, 20. August 2012

Linz - Grein



Wieder zwei Kraftwerke, zwei Staustrecken, zwei Umtragestellen. Wir waren schon früh auf dem Wasser, passierten in morgendlicher Ruhe den Hafen und das Industriegebiet von Linz.
Die beiden Umsetzanlagen waren wieder so konzipiert wie die am Tag zuvor. Vor dem Wehr wurde ins Altwasser übersetzt, nach dem Wehr fuhren wir zurück in die Donau. Beim Kraftwerk von Abwinden hatten wir sowohl an der Ausstieg, als auch an der Einstiegstelle eine Rampe die das Befahren mit voll beladenem Boot ermöglichte.

Sonntag, 19. August 2012

Inzell - Linz



Als ich aufwachte fühlte sich mein Rücken etwas besser, jedoch machte ich mir sorgen ob die heutige Etappe mit 54 km bis Linz nicht etwas zu heftig werden würde.
Wir kamen aber wieder schnell aufs Wasser und der Morgen war noch angenehm kühl.

Samstag, 18. August 2012

Passau - Inzell



Am Samstag, den 18. August sollte uns unsere Strecke von Passau nach Inzell in Österreich führen. Morgens hatten wir noch etwas Strömung, jedoch mussten wir uns bald, bis zum Stauwehr in Jochenstein, durch den üblichen Stausee kämpfen. Die Umsetzanlage in Jochenstein war schnell überwunden und es sollte auch für diesen Tag die einzige bleiben. Kurz nach dem Wehr bemerkten wir am linken Ufer eine Blasmusikkapelle und beim Näherkommen bemerkten wir ein traditionelles Floß was dort am Ufer lag. Als wir ein paar Kilometer später an einem Gasthof einkehrten, wurde uns erzählt dass dieses Floß am Morgen gebaut worden war und den Tag über bis Inzell vorankommen sollte. Dort sollte es dann abends mit einem Fest begrüßt werden.

Freitag, 17. August 2012

Ruhetag in Passau



Früh Morgens hing das Tal in dem unser Zelt stand voller Nebel, der sich aber bald nach dem die Sonne über den Berg kam aufgelöst hatte.
Auch hier hatten wir unter unseren zahlreichen Zeltnachbarn Kanufahrer, die meisten jedoch waren mit den Fahrrädern unterwegs. Auf dem Zweierkajak das die beiden dabei hatten stand der Wassersportverein Schwörstadt. Wie sich aber bei unserem Gespräch heraus stellte kam der eine aus Karlsruhe, der andere aus Freiburg. Sie waren vor drei Wochen in Zwiefaltendorf gestartet und wollten heute weiter. Ihr Ziel war Linz, welches sie bis in einer Woche erreichen wollten. Unser Plan sah vor, nach unserem Ruhetag in zwei Tagen in Linz zu sein, also würde man sich noch mal sehen.

Donnerstag, 16. August 2012

Niederalteich - Passau



Der Morgen war sonnig und nach den üblichen ein bis zwei Stunden für Frühstück und Lagerabbau waren wir wieder unterwegs. Wir begleiteten Udo bis Vilshofen, wo er seine Fahrt beendete, machten unterwegs gegenseitig Fotos voneinander, da man Bilder von sich selbst im Boot ja sonst selten bekommt. Der Himmel war mittlerweile bedeckt und als wir uns von Udo verabschiedeten fing es an zu regnen. Wir paddelten zu erst ohne Regenjacken, nach dem es sich aber einigermaßen eingeregnet hatte zogen wir sie doch über. Jetzt machte sich auch schon der Stau vor dem Kraftwerk in Passau bemerkbar. 

Mittwoch, 15. August 2012

Straubing - Niederalteich



Morgens sprach ich kurz mit einem Zeltnachbarn, der auch mit dem Boot unterwegs war. Er war schon fast auf dem Sprung und ich fragte ihn kurz nach den Verhältnissen auf unserem heutigen Streckenabschnitt. Er sagte, die Strömung sei gut und er hätte es nicht eilig, würde in Deggendorf bei einem Biergarten gleich hinter der Eisenbahnbrücke einkehren. Wir kamen ca. eine Stunde nach ihm los und er hatte uns nicht zu viel versprochen. Man merkte der Donau an, dass wir heute keinen Stau auf unserer Strecke hatten. Kurz vor uns startenden noch zwei weitere Camper vom Straubinger Kanu-Club, in einem Schlauchkanadier. Sie fuhren dicht unter Land, so dass wir sie bald ein- und überholten. Wir sahen sie nicht wieder.

Dienstag, 14. August 2012

Regensburg-Straubing



Von Regensburg nach Straubing erwarteten uns wieder zwei Staustufen. Eigentlich sind es drei, die erste kam jedoch bereits einen Kilometer nach dem Start. Wir hatten uns die Bootsgasse ja schon angeschaut und beschlossen, sie trotz des niedrigen Wasserstandes zu nutzten. Zwar leuchtete das Signal, dass die Bootsgasse wegen Niedrigwasser ausser Betrieb sei, sie funktionierte jedoch einwandfrei. Vorbei am Dom, unter der Steinernen Brücke durch und Regensburg lag hinter uns.